Alles, was sie heute über ihre Erkrankung weiß, verdankt sie ihrer eigenen Recherche. Mittlerweile produziert sie dazu sogar einen eigenen Podcast. „2020 scrollte ich mich gerade durch Instagram, als ich auf ein paar Posts zu PCOS stieß, in denen es darum ging, dass sich die Krankheit gar nicht nur auf die Eierstöcke auswirken kann, sondern zum Beispiel auch deine Haut oder mentale Gesundheit beeinflussen kann. Das war für mich echt beruhigend, weil ich dadurch wusste, dass ich mir das nicht alles nur eingebildet hatte. Es gab einen Grund dafür, warum es mir so ging“, erzählt June-Ann. Etwa ein Jahr später merkte sie, dass ihr andauernd die Finger einschliefen – ein typischen Anzeichen für Prädiabetes. Heute folgt sie einem strikten Ernährungsplan, um die Krankheit unter Kontrolle zu bekommen, und nimmt ebenfalls Medikamente ein. Außerdem telefoniert sie alle zwei Wochen mit einer Ernährungsberaterin.

