Während Frauen oft vermittelt wird, sie sollten ihre Wut nicht ausdrücken, weil das abstoßend/aggressiv/„unfeminin“/hysterisch etc. sei, gilt dasselbe nicht für Männer. Die lernen nämlich oft, laute Emotionen (Wut, Freude, Aufregung) seien gute Emotionen. Als Konsequenz haben viele Männer nie gelernt, beim Ausdrücken ihrer Gefühle auch ihr Umfeld zu berücksichtigen. Es sind eher die ruhigeren Gefühle (Trauer, Verletztheit), die Männer unterdrücken „sollen“ – und all das kann zu einer Unfähigkeit führen, negative Emotionen zu regulieren.
